Der Antrag ist ein kurzer Brief auf Tschechisch. Entscheidend ist, dass klar hervorgeht, wer den Antrag stellt, um welche Wohnung es geht, wem und wie lange Sie sie überlassen wollen und wann die Genossenschaft den Antrag erhalten hat. Ab dem Zugang läuft die Monatsfrist.
Was in den Antrag gehört
- Ihr Name, Ihre Anschrift, Kontaktdaten und gegebenenfalls Ihre Mitgliedsnummer,
- Adresse des Hauses, Wohnungsnummer und Stockwerk,
- dass Sie die Zustimmung zur Untervermietung der ganzen Wohnung oder eines Teils nach § 2275 des Bürgerlichen Gesetzbuchs beantragen,
- geplanter Beginn und Dauer der Untermiete, zum Beispiel zwei Jahre,
- die Zahl der Personen, die in der Wohnung leben werden,
- den Namen des Untermieters, falls bekannt, oder den Hinweis, dass Sie ihn erst auswählen,
- eine Kontakt- oder Zustelladresse in Tschechien, wenn Sie im Ausland leben,
- die Erklärung, dass Sie Miete und Nebenkostenvorauszahlungen weiter an die Genossenschaft zahlen und für die Pflichten aus dem Mietverhältnis einstehen.
Wohnungsgenossenschaft [Name], [Sitz]
Betreff: Antrag auf Zustimmung zur Untervermietung einer Genossenschaftswohnung
Ich bin Mitglied der Genossenschaft und Mieter der Wohnung Nr. [Nummer] im Haus [Adresse]. Nach § 2275 des Bürgerlichen Gesetzbuchs beantrage ich die Zustimmung zur Untervermietung der gesamten Wohnung ab [Datum] für die Dauer von [Zeitraum]. In der Wohnung werden [Anzahl] Personen wohnen. Ich werde Miete und Vorauszahlungen weiterhin ordnungsgemäß zahlen und hafte für die Pflichten aus dem Mietverhältnis. Kontakt: [Telefon, E-Mail, Zustelladresse].
[Ort], [Datum], [Unterschrift]
Stellen Sie den Antrag so zu, dass Sie das Datum nachweisen können: per Einschreiben mit Rückschein, über das Datenpostfach (datová schránka) der Genossenschaft oder persönlich gegen Empfangsbestätigung auf Ihrer Kopie. Stimmt die Genossenschaft zu, bewahren Sie die Zustimmung bei Ihren Mietunterlagen auf. Schweigt sie einen Monat lang und war die Untervermietung nicht verboten, bewahren Sie den Zustellnachweis auf. Er ersetzt dann die schriftliche Zustimmung.
Manche Genossenschaften wollen den Namen des Untermieters kennen und stimmen nur für eine bestimmte Person zu. Andere erteilen die Zustimmung befristet. Prüfen Sie bei einem Wechsel des Untermieters oder einer Verlängerung, ob die Zustimmung die neue Lage noch abdeckt, und stellen Sie andernfalls einen neuen Antrag.